Das Digitale Netzwerk Sammlungen unterstützt ein Projekt am Institut für Prähistorische Archäologie der FU Berlin, das auf eine Initiative von Studierenden zurückgeht. Ziel ist es, die zwischenzeitlich verwaiste Sammlung des Instituts zu reaktivieren und bisher ungenutzte Potenziale für Forschung und Lehre zu heben. Die Sammlung umfasst rund 25.000 archäologische Funde und Repliken, darunter auch Objekte des im Jahr 2011 aufgelösten Lehrstuhls für Ur- und Frühgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin, dessen Historie bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts zurückreicht.
Eine zentrale Komponente dieser Initiative ist die Digitalisierung des Bestandes. In einer lokalen Datenbank werden die Objekte inventarisiert und systematisch erfasst. Um den Nutzen für Forschung, Lehre und die interessierte Öffentlichkeit zu optimieren, soll die digitalisierte Sammlung auch online zugänglich und auf Objektebene recherchierbar sein. Das Digitale Netzwerk Sammlungen stellt dafür einen Objektviewer zur Verfügung, wobei eine spätere Migration in eine FU-eigene Infrastruktur zur Sammlungspräsentation bereits mitgedacht ist.
Mehr dazu finden Sie im Gastbeitrag der beteiligten Studierenden auf unserem Blog.